22-09-2004

Neuer Interxion-Service zur IT-Sicherheitsüberwachung

Wien, 22. September 2004 - Einen neuen Service zur Fernüberwachung von Infor­mationssystemen hat die Interxion Österreich GmbH (Wien) in Betrieb genommen. Beim neuen Secure Monitoring Service (SMS) werden die IT-Systeme des Kunden per Daten­fernübertragung kontinuierlich überwacht, um Störungen vorzubeugen und im Fehlerfall Alarm zu schlagen. Den Unternehmen bringt SMS zwei wesentliche Vorteile: Redu­zierung der IT-Aus­fall­zeiten und Kosten­einsparungen bei der internen System­über­wachung durch eigenes Personal. Wie Interxion betont, eignet sich der neue Sicher­heitsdienst sowohl für mittelständische Firmen als auch für Groß­unter­nehmen, die ihre IT-Sicherheit erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken wollen.

Nach Angaben von Interxion lassen sich durch die Fernüberwachung rund ein Drittel aller Probleme lösen, bevor sie ernsthafte Schwierigkeiten bereiten. So überwacht SMS beispielsweise die verfügbaren Plattenkapazitäten: Werden die festgelegten Grenz­werte überschritten, schlägt der Service rechtzeitig Alarm, so dass zusätzliche Festplatten in Betrieb genommen werden können. Ohne Überwachung hätte sich die Performance der gesamten IT aufgrund des Kapazitätsengpasses sukzessive verschlechtert bis zum völligen Stillstand, wenn kein Platz mehr frei ist.

Der Interxion-Service misst kontinuierlich Parameter wie die Verfügbarkeit von URLs und Ports, Server und Betriebssystemleistung und erstellt Statistiken über die Netzwerk­komponenten. Die Experten von Interxion helfen sowohl bei der Festlegung ange­messener Grenz­werte für den „automatischen Alarm" als auch bei der Überprüfung und Verfeinerung der Parameter. Im Alarmfall wird eine zuvor festgelegte Eskalations­prozedur durchlaufen. Diese reicht von der Information des Kunden per Telefon, E-Mail oder SMS bis hin zur Fehlerbehebung per Fernwartung.

Der neue Sicherheitsdienst kann alle für den IT-Betrieb erforderlichen System­komponenten überwachen. Dazu gehören Server und Betriebssystem­leistung (Windows, Solaris und Linux), E-Mail- und Internet-Services, Port-Verfügbarkeit, Log-Files, Windows- und Unix-Prozesse, SNMP-Devices einschließlich Einstellungen von Speicher­­parametern, Oracle- und SQL-Server-Leistung sowie Windows-Anwendungen bei Internet Information Server und Microsoft Exchange. Die Darstellung der gesamten Systemleistung erfolgt in einem Webportal, auf das der Anwender über eine 128-Bit-Verschlüsselung selbst zugreifen kann. Es ermöglicht den Vergleich aller Elemente mit festgelegten Service Level Agreements (SLA) und die Identifizierung von Problem­bereichen. Der Anwender kann im Portal nicht nur den Status der Systeme in Echtzeit einsehen, sondern auch die periodischen Überwachungsnachweise der System­leistung.

Die Interxion-Überwachungstechnologie kommt ohne Spezialsoftware oder Agents auf den einzelnen Geräten aus. Es wird lediglich ein Softwaretool namens Remote Service Monitor auf einem Server der zu überwachenden Infrastruktur installiert, das mit allen anderen Komponenten im Netzwerk kommuniziert. Durch dieses Verfahren werden die Wartungsarbeiten und die damit verbundenen Ausfallzeiten minimiert. Interxion berät bei der Einrichtung der für die Kontrolle erforderlichen Komponenten und sorgt für die fach­gerechte Implementierung.

Im European Service Center (ESC) von Interxion stehen Ingenieure und Software­spezialisten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung, um bei Schwierig­keiten reagieren zu können. Wird der Alarm ausgelöst, setzen die Experten alles daran, so rasch wie möglich die Leistungsfähigkeit des Systems wiederherzustellen und die Aus­fall­zeit zu minimieren - tagsüber und nachts.

„Die IT-Spezialisten des Kunden können sich wieder auf ihre Kernaufgaben konzen­trieren, statt mit einem selbst organisierten Notfalldienst teure Arbeitsstunden sozusagen in Wartestellung zu verbringen", sagt Christian Studeny, Geschäftsführer der Interxion Österreich GmbH.

Interxion sieht sich prädestiniert als Anbieter von IT-Sicherheitsservices. Das Unter­nehmen betreibt in Wien das Hochsicherheitszentrum, in dem die einzige Expansion Site des Vienna Internet Exchange (VIX) betrieben wird. Über 80% des Internetverkehrs in Österreich hängen davon ab, dass die Sicherheitsvorkehrungen von Interxion nicht versagen. Bislang ist es noch nie zu einem Ausfall gekommen.

Interxion ist Europas größter Betreiber von Carrier-neutralen Datenzentren und Managed Services. Mit 20 Rechenzentren in Europa unterstützt Interxion mehr als 700 Firmen­kunden, darunter Telekommunikationsgesellschaften, Mobilfunkbetreiber und Internet Service Provider. Hinter dem Unternehmen steht eine internationale Investorengruppe mit Baker Ca­pi­tal, Resi­dex, Bear Stearns, BNP Paribas, Goldman Sachs, CSFB und Morgan Stanley, die mehr als 300 Mio Euro in den Aufbau der Interxion-Infrastruktur in Europa investiert hat.

Weitere Informationen: Interxion Österreich GmbH, Christian Studeny, Shuttleworthstr. 4-8, 1210 Wien Tel: 01/ 290 36 36 301 Fax 01/ 290 36 36 380, E-Mail: christians@interxion.com

PR-Agentur. Team Andreas Dripke, Tel. +49 611/973150, E-Mail: team@dripke.de
 

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